Erfahrungsbericht – Dermaroller

Mein Dermaroller stellt mich sehr zufrieden


Endlich habe ich mich entschlossen, mir wie schon lange geplant, einen Dermaroller zuzulegen. Warum sollte ich weiterhin teure Behandlungen bei der Kosmetikerin bezahlen, wenn ich mich dem Dermaroller auch allein zu Hause meine Haut behandeln kann und dies nur für einen Bruchteil der Kosten, die ansonsten für mich entstehen würden.

Der Dermaroller beziehungsweise die Behandlung damit wird von Fachleute auch als Collagen-Induktions-Therapie, kurz CIT, oder aber als Perkutane Collagen Induktion, kurz PCI, bezeichnet. Es handelt sich dabei um eine minimalinvasive Behandlungsart der Haut, die der Verbesserung der Hautstruktur, beispielsweise auch bei Dehnungsstreifen, dienen soll. Neben den Dehnungsstreifen können auch erste Anzeichen von Hautalterung oder auch Falten um die Augen in Form von Krähenfüßen oder um den Mund und die Oberlippe – auch als Raucherfältchen bezeichnet, behandelt werden. Weiterhin ist der Dermaroller bei sonnengeschädigter Haut sowie auch bei Narben, die beispielsweise von Akne oder Brandverletzungen her rühren oder auch Narben, die postoperativ bestehen, sehr hilfreich. Die besagten Dehnungsstreifen wie auch Schwangerschaftsstreifen können mit dem Dermaroller ebenso behandelt werden wie auch Pigmentstörungen, die sich beispielsweise aus einer Hyperpigmentierung – resultierend aus der Schwangerschaft, der Laserbehandlung, der Pilleneinnahme sowie der Sonneneinstrahlung ergeben haben. Sehr sanft behandelt der Dermaroller auch die Hautglättung sowie Hautstraffung im Gesicht sowie am empfindlichen Hals und Dekolleté. Selbst bei Störungen des Haarwachstums oder konkretem Haarausfall ist der Dermaroller eine Hilfe. Neben Dehnungstreifen haben viele Frauen ein großes Problem mit Cellulite, die der Dermaroller auch erfolgreich massieren kann. Dazu hilft der Dermaroller weiter, wenn es darum geht, Wirkstoffe in die Haut einzubringen.

Die individuelle Hautbehandlung

Dem Hautbild entsprechend, kann für die Behandlung von Dehnungsstreifen und anderen Hautproblemen eine entsprechende Nadellänge gewählt werden. Hier stehen Nadeln von 0,5 bis 2,5 mm zur Verfügung. Allerdings sollten Nadellängen von mehr als 2 mm lieber dem Profi überlassen werden.

Regelmäßige Anwendung

Den Dermaroller verwende ich inzwischen ein- bis zweimal wöchentlich mit einer Nadellänge von 1,25 mm sowohl im Gesicht als auch am Hals und dem Dekolleté und auch gegen Dehnungsstreifen. Das Ergebnis, was mein Hautbild angeht, hat mich mehr als zufrieden gestellt. Die Anwendung ist so sanft, dass eine zuvor zu verwendende Anästhesie-Creme nicht erforderlich ist. Die Behandlung nehme ich grundsätzlich nur am Abend vor, denn die Haut ist nach der Anwendung vom Dermaroller für etwa 12 Stunden mehr oder weniger gerötet. Zur Vorbereitung reinige ich wie gewohnt die Hautbereiche, bei Dehnungsstreifen heißt das, dass ich komplett dusche.

Dann fahre ich mit dem Dermaroller sowohl für die Dehnungsstreifen als auch im Gesicht in vier verschiedene Richtungen über die Haut, nämlich waagerecht und senkrecht sowie von unten rechts als auch unten links schräg nach oben. Die Anwendung lässt sich bequem auch vor dem Fernseher durchführen. Außer einem leichten Stechen ist nichts zu fühlen bei der Anwendung.

Abschließend bekommt meine Haut ein Aale Veda Gel zur Beruhigung.

Ich bin sowohl bei der Gesichtsbehandlung als auch der Behandlung der Dehnungsstreifen sehr zufrieden mit dem Dermaroller.

Ich hoffe ich konnte euch mit meinem Erfahrungsbericht helfen.

Lg Tina